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Irak: Gemeindezentren geben Flüchtlingen Hoffnung

Tanzen und Musik zur Einweihung des Gemeindezentrums.
Tanzen und Musik zur Einweihung des Gemeindezentrums.

Zwar sind die Gemeindezentren bereits seit einigen Monaten in Betrieb, jedoch gab es nun die Einweihungsfeier. Am 7. Mai kamen in Bazyan mehr als 100 Menschen zusammen, um die Eröffnung zu feiern. Das Bemerkenswerte: Dort treffen sich Menschen verschiedener Herkunft und Religionszugehörigkeit – syrische Flüchtlinge, intern Vertriebene, Iraker und Irakerinnen sowie einheimische Kurden nehmen an den Angeboten des Gemeindezentrums teil. Viele von ihnen sind freiwillige Helferinnen und Helfer oder wurden für das Projekt angestellt, zum Beispiel als Erzieherin, Busfahrer oder als Musik- und Tanzlehrer.

Das Zentrum bietet einen Zufluchtsort, zum Beispiel für junge Syrer und Syrerinnen, für die es in Bazyan keine Schule gibt. Neben dem beliebten Spielplatz gibt es für den Nachwuchs der geflüchteten Familien im Gemeindezentrum einen Kindergarten. Im Zentrum gibt es Kunst, Sport, Tanz und Musik sowie psychosoziale Betreuung zur Bewältigung des Erlebten.

Um den Geflüchteten eine Perspektive zu geben sind außerdem wichtige Kurse zur Verbesserung der Berufsaussichten im Angebot: Es gibt Lese- und Schreibkurse, Fortbildungen in der Weltsprache Englisch und der lokalen Sprache Sopranist. Außerdem können sich die Flüchtlinge neue Fähigkeiten am Computer aneignen.

Am Tag der offiziellen Eröffnung in Bazyan gab es viel zu sehen: Der Spielplatz wurde eingeweiht. Die Kunstkurse präsentierten ihre Werke. Die Englischklasse trug ein Lied in vier Sprachen vor; viele tanzten und sangen. Wie in den Bildern zu sehen ist, war dank vieler Freiwilliger auch für eine leckere Verpflegung gesorgt.

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Syrien / Irak
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