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Aktuelle Berichte

Kirchen rufen zu Spenden in Ostafrika auf

Die Spitzen der beiden großen Kirchen in Deutschland haben zu Gebeten und Spenden für die hungernden Menschen im östlichen Afrika aufgerufen. Die Diakonie Katastrophenhilfe begrüßt diesen Aufruf, Spenden werden dringend benötigt.

"Millionen Menschen am Horn von Afrika droht der Hungertod", erklärten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, am Montag. "Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Menschen an Entkräftung und Unterernährung sterben", teilten sie mit und riefen "die Gläubigen zum Gebet und zu konkreter Hilfe für die Notleidenden" auf.

Dürre in Ostafrika

In Ostafrika herrscht infolge des Klimawandels nach drei schlechten Regenzeiten eine verheerende Dürre. Vor allem in Somalia drohen hunderttausende Menschen zu sterben, wenn sie keine Hilfe erhalten. Auch in den Bürgerkriegsländern Südsudan und Jemen sowie in Nigeria hungern unzählige Menschen. Nach Angaben von Vereinten Nationen und Rotem Kreuz droht mehr als 20 Millionen Menschen in Afrika und im Jemen der Hungertod.

Die Krise werde dadurch verschärft, dass die Menschen nicht nur unter Hunger und Mangelernährung litten, sondern viele vor der andauernden Gewalt auf der Flucht seien, schreibt der Münchner Erzbischof Marx: "Die Situation in den Flüchtlingslagern ist dramatisch." Landesbischof Bedford-Strohm erklärte, die Ärmsten der Armen wie die Kranken, Alten und Kinder treffe es besondere hart: "Dieses Leid unserer Mitmenschen darf uns in Deutschland nicht unberührt lassen."

Für Spenden weisen die beiden Bischöfe auf die kirchennahen Hilfswerke hin: Für die katholische Kirche seien Caritas international und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor im östlichen Afrika engagiert, für die evangelische Kirche die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihren Partnern vor Ort. Sie stellten kurzfristige Hilfe zur Verfügung und arbeiteten zudem an Lösungen, um die Ernährung dauerhaft zu sichern und die Landwirtschaft an das Klima anzupassen.

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit ihren lokalen Partnerorganisationen in Südsudan, Somalia, Kenia und Äthiopien vor Ort und versorgt die Menschen mit Lebensmitteln, Saatgut und Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem werden neben der Nothilfe die Menschen in der Vorsorge unterstützt. Dabei geht es insbesondere darum, Wissen zu vermitteln, wie Landwirtschaft trotz der schwierigen klimatischen Bedingungen möglich ist.

„Mehr denn je sind die Menschen in Ostafrika auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir müssen jetzt handeln, um eine noch größere Hungersnot zu verhindern. Deshalb rufen wir zu Spenden auf“, sagt Maritn Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Afrika Hungerhilfe
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international, Freiburg, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE8866 0205 0002 0202 0202
BIC: BFSWDE33KRL
Stichwort: Hungerkrise Ostafrika
Online unter: www.caritas-international.de

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