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Lebenswichtige Medikamente für Krebspatienten

Eine Mitarbeiterin von IOCC gibt Medikamente aus
Krebspatienten erhalten bei IOCC wichtige Medikamente für ihre Therapie

Die Diakonie Katastrophenhilfe engagiert sich gemeinsam mit IOCC (International Orthodox Christian Charities) und dem lokalen Partner GOPA (Greek Orthodox Patriarchate of Antioch and All the East) in Syrien in einem Projekt für chronisch kranke Menschen und Krebspatienten. Dabei werden Menschen versorgt, die ohne Medikamente nicht oder nur mit hohem Gesundheitsrisiko überleben können.

„Durch den harten Krieg haben wir Armut und Vertreibung erlebt. Wir haben schwierige Zeiten bewältigt, aber als wir von der Krebserkrankung meines Bruders erfuhren, fühlten wir uns wie in einem Kampf, den wir niemals gewinnen können.“ Mit diesen traurigen Worten beginnt eine betroffene Frau ihre Geschichte zu erzählen. Unsere Partnerorganisation IOCC trifft sie in Damaskus, wo sie die Medikamente für ihren Bruder abholt.

Schimmer der Hoffnung

„Mein Bruder ist 46 Jahre alt und leidet an Nierenkrebs. Nachdem er operiert und die kranke Niere entfernt wurde, stellten die Ärzte fest, dass der Krebs bereits über seinen ganzen Körper gestreut hatte. Mein Bruder kaufte seine Chemotherapie-Medikamente in der Apotheke zu bezahlbaren Preisen. Doch als der Krieg begann, wurde sein Medikament knapp, und die Ärzte verschrieben ein anderes, das wir uns schlichtweg nicht leisten konnten – eine Dosis kostet 300.000 syrische Pfund. Mein Bruder hat durch den Krieg seine Arbeit verloren. Sein Haus und sein Laden brannten in Jdaida, am Rande von Damaskus, aus – jetzt lebt er im Haus seines Vaters. Er hat vier Söhne im Alter von 11 bis 21 Jahren, alle arbeiten, um ihren kranken Vater zu unterstützen. Aber was sie auch verdienen, es ist nie genug. Als ich unsere finanzielle Situation dem Apotheker erzählte und ihm sagte, dass wir uns die neue Dosis nicht leisten können, berichtete er mir, dass IOCC ein Gesundheitsprogramm hat, das Medikamente an Arme kostenlos ausgibt“, erzählt die Frau weiter. „Also kam ich her und fragte nach Hilfe. Die Menschen hier zögerten nicht, meinem Bruder zu helfen – ich kann es bis jetzt kaum glauben. Sie behandelten mich mit Respekt, und die Aufnahme in das Programm ging sehr schnell. Jetzt glaube ich dem Apotheker, der sagte, dass die Mitarbeiter von IOCC sehr ehrlich und aufrichtig sind.“

Abschließend sagt sie noch: „Ich kann IOCC nicht genug danken. Ich sah meinen Bruder schon vor meinen Augen sterben, und ich konnte nichts tun, bis Gott uns IOCC sandte“.

Projekt: 

Syrien / Irak
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