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Aktuelle Berichte

Schüler engagiert für Nepal

Groß war das Entsetzen nach den ersten Informationen über das Erdbeben in Nepal: Ein Land, das sowieso schon von Armut geprägt ist, musste einen weiteren Rückschlag verkraften. Eine Spendenaktion des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) Rottweil mit einem Erlös von 3054 Euro für die Nothilfe-Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe gibt jetzt Hoffnung.

Donata Scherzinger und Mirjam Mayer, zwei ehemalige AMG-Schülerinnen, die sich nach ihrem Abitur mehrere Monate in Nepal sozial engagiert hatten, waren niedergeschlagen von der Nachricht des Erdbebens. Tatenlos zusehen wollten die beiden nach den schönen Momenten in Nepal, wo sie mit offenen Herzen empfangen worden waren, nicht.

Eine ganze Woche im Zeichen der Katastrophenhilfe

Mit einer ungewöhnlichen Idee kamen sie auf Schulleiterin Edeltraud Voß-Soballa zu: Eine Spendenaktion solle es geben. Dieser Vorschlag fand sehr schnell viel Anklang  - auch bei der Schülervertretung mit den Schülersprechern Clara Thiesen, Anton Kadelbach und Simon Nagel. Für Unterstützung sorgten die Lehrer Michael Krause und Katrin Zimmermann. Schnell entstand die Idee einer „Nepal-Woche“.

Auch die Eltern spendeten

Mit Verkaufsaktionen nahmen die Jugendlichen 250 Euro für die gute Sache ein. Die Klassenstufe 10, aus der Clara Thiesen und Simon Nagel kommen, trug zu einem Waffelverkauf bei. Den Verkauf von Butterbrezeln unterstützte Bäckerei Mink mit einem Rabatt und einer Spende. Außerdem gab es einen Kuchenverkauf - jede Klasse beteiligte sich daran. Auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler wurden um Spenden für die Nepal-Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe gebeten. Sie spendeten reichlich. Die Begeisterung am Gymnasium über die Solidarität mit den Menschen in Nepal war groß. Die gesamten Einnahmen wurden direkt an die Diakonie Katastrophenhilfe überwiesen.

Freiwillige informierten über Lage am Himalaya

Donata Scherzinger und Mirjam Mayer hatten bei der Aktionswoche über Nepal berichtet: Während Donata ein Medizin-Praktikum in einem Krankenhaus bei Pokhara absolviert hatte, war Mirjam bei einer Kinderrechtsorganisation aktiv. Ihr Fazit: „Wir haben wunderbare Orte gesehen, neue Freunde gefunden und die unglaublich große Gastfreundschaft von Menschen zu spüren bekommen, die selbst kaum etwas besitzen.“ Doch auch die schlechte Infrastruktur, der Mangel an medizinischer Versorgung und Mängel in Verwaltung blieben ihnen nicht verborgen.

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